Horizontales Spülbohrverfahren

Besonders wirtschaftlich und umweltfreundlich

HDD – Horizontal Directional Drilling

horbo-spuelbohrverfahren

Das HDD – Verfahren oder auch Spülbohrverfahren genannt zählt nach ATV-A125 Rohrvortrieb zu den unbemannt arbeitenden steuerbaren Rohrvortriebsverfahren. Es bietet eine besonders wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative zu der Verlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen in konventioneller Tiefbauweise. Das Verfahren wird vorwiegend eingesetzt bei der Verlegung von Kabelleerrohren, Wasser-, Gas-, Rohöl und Abwasserleitungen zur Längsverlegung und Querung von Gewässern, Biotopen, Straßen, Autobahnen, Gleisanlagen, Start- und Landebahnen, Gebäuden und Plätzen.

Mit unseren Bohranlagen von 13,5 t bis 36 t Zug- und Schubkraft sind wir in der Lage, in allen Bodenklassen (auch im Fels) Rohrleitungen aus Kunststoff, Stahl oder Gusseisen in Dimensionen bis DA 650 mm (auch Rohrbündel) in Einzellängen bis 500 m unterirdisch zu verlegen.

Nachdem eine Pilotbohrung mittels Ortungssystem zielgenau aufgefahren wurde, wird diese durch entsprechende Räumwerkzeuge in einem oder mehreren Räumvorgängen aufgeweitet. Eine Bentonitspülung bestehend aus einem Wasser- Ton- Gemisch, die während des gesamten Bohrvorgangs durch das Bohrgestänge in den Bohrkanal gefördert wird, dient unter anderem zur Stabilisierung des Kanals. Nachdem die Bohrung nach den Räumungsvorgängen den Sollquerschnitt erreicht hat, wird der Rohrstrang durch Rückzug des Bohrgestänges von der Zielseite zur Startseite in den Bohrkanal eingezogen.

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